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2011: Ein Jahr mit vielen Höhepunkten

Jahreshauptversammlung bestätigte Vorstand der Zupfmusikfreunde

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der „Zupfmusikfreunde Heimbach“ wurde der Vorstand im Amt bestätigt: Vorsitzende bleibt Anne Bidmon, Schriftführerin ist Doris Kerp und Kassiererin Helga Wergen. Dem Festausschuss gehören Doris Kerp und  Helga Wergen an. Neu gewählt in den Ausschuss wurde Annette Kreitz. Sie übernimmt das Amt von Margret Bidaoui, die nicht mehr kandidierte. Pressesprecherin ist Ulrike Schwieren-Höger.
In ihrem Jahresbericht konnte Anne Bidmon auf 15 Auftritte zurück blicken. Höhepunkte waren im vergangenen Jahr das Kurkonzert, das rund 250 Zuhörer musikalisch in viele Länder der Welt entführte. Rund 300 Besucher zählten die Zupfmusikfreunde bei ihrem Weihnachtskonzert in der Salvatorkirche, das von Solo-Gitarrist Reinhard Neumann mitgestaltet wurde. Beide Konzerte standen unter der bewährten Leitung des Dirigenten der Zupfmusikfreunde, Heinz Küppers. Auch bei der Frühlingspromenade auf Schloss Merode war er der Mann am Taktstock. Daneben spielte das Heimbacher Orchester unter Leitung von Helmut Breuer beim traditionellen Herbstempfang von Landrat Wolfgang Spelthahn im Kreishaus Düren, bei einer Messe in Schwammenauel, in Altenheimen, bei Feierlichkeiten und Veranstaltungen.
Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz: Der Festausschuss unter Leitung von Doris Kerp lud zu fünf Veranstaltungen ein: Höhepunkt war ein Wanderausflug nach Einruhr mit einem Picknick am Wandertreffpunkt Kermeter und einer beschaulichen Schiffsfahrt. Der Ausflug in die Drover Heide wird ebenso unvergessen bleiben wie die Weihnachtsfeier mit unterhaltsamen Beiträgen der Mitglieder im Proberaum der Zupfmusikfreunde an der Salvator-Kirche. 
Erfreulich: Seit 2011 bereichern mit Roland Scheidt (Mandoline) und Andreas Weirauch (Gitarre) zwei weitere Aktive das Orchester. Die Kassenlage ist zufriedenstellend. Und nicht zuletzt: Dank eines Freistellungsbescheids des Finanzamts Düren gilt der Verein nun als gemeinnützig und ist in der Lage, an Gönner und Freunde Spendenquittungen zu vergeben.
Auch zwei wichtige Termine im Jahr 2012 stehen schon fest: Das nächste Kurkonzert der Zupfmusikfreunde ist am Sonntag, dem 24. Juni. Statt eines Weihnachtskonzerts ist in diesem Jahr ein Herbstkonzert geplant, das voraussichtlich am Sonntag, 28. Oktober 2012, stattfinden wird.      



Unser Bild zeigt die Zupfmusikfreunde Heimbach nach dem Konzert: Ganz rechts Dirigent Heinz Küppers, zweiter von rechts, Solist Reinhard Neumann und dritte von rechts, die Vorsitzende Anne Bidmon.



Kinder, Kerzen und viel Gefühl

Weihnachtskonzert der Zupfmusikfreunde vor 300 Zuschauern

Verzaubert war die Stimmung, als das Concertino Veneziano, eine feierliche Barockmusik, in der Heimbacher Salvatorkirche erklang. Reinhard Neumann, der als Profi-Gitarrist und Gastmusiker, das Orchester der Zupfmusikfreunde Heimbach verstärkte, spielte den Solopart gefühlvoll und engagiert. Einen Kontrast hierzu bildete „Romanze und Tanz“, ein Potpourri, mit dem Neumann die Zuschauer im Einklang mit dem Orchester in die spanische Musikwelt entführte.
Darüber hinaus hatten sich die Zupfmusikfreunde Heimbach unter Leitung ihres Dirigenten Heinz Küppers für ihr diesjähriges Weihnachtskonzert wieder einige besonders stimmungsvolle Stücke ausgesucht. Der „Gefangenenchor“ aus der Oper Nabucco von Guiseppe Verdi zählte ebenso zu den Höhepunkten wie das berühmte „Wolgalied“  aus der Operette „Der Zarewitsch“ von Franz Lehar und die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert. Wie in jedem Jahr führte Helmut Breuer mit viel Liebe zum Detail durch das abwechslungsreiche Programm.
In der überaus gut besuchten Salvatorkirche erfüllten sich die Hoffnungen der Vorsitzenden der Zupfmusikfreunde Heimbach, Anne Bidmon: Sie hatte zu Beginn des Konzerts ihrem Wunsch Ausdruck verliehen, dass die Musiker in Heimbach zur festlichen Vorweihnachtsstimmung beitragen mögen – mit der romantischen Klangwelt von Mandolinen, Mandolas, Gitarren, Zither, Kontrabass und E-Piano.
Und auch die Zuschauer wirkten mit: Sie sangen mit dem Orchester einige der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder. Als am Ende einige Kinder Kerzen zum Altar trugen, spiegelte sich ein Hauch von Glück auf den Gesichtern vieler Musiker und Zuschauer. Und der lang anhaltende Beifall, den die meisten der 300 Zuschauer im Stehen zollten, zeigte: Die Zupfmusikfreunde Heimbach haben auch 2012 in der Salvatorkirche viel Anklang gefunden. Sie kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Zum Schluss erklang vor dem Wallfahrtsaltar der „Schmerzhaften Mutter in Heimbach“ das berühmte Lied „Ich glaube an die Macht der Liebe“.      
                                         




Am 17. Juli baten die  "Zupfmusikfreunde" wieder zum Kurkonzert.

 

Eine Gondelfahrt an der Rur 

Kurkonzert der Zupfmusikfreunde fand 250 Zuhörer

Als die sanften Klänge der Barcarole von Jacques Offenbach durch den Kurpark perlten, wurde es in den Reihen der 250 Zuhörer sehr still. Gefühlvoll ließen die Zupfmusikfreunde Heimbach an den Ufern der Rur eine Gondelfahrt über venezianische Kanäle Revue passieren, und die verträumte Weise rührte die Herzen. Doch nicht nur romantische Opernmusik war beim diesjährigen Kurkonzert zu hören: Moderator Helmut Breuer führte durch ein Programm, das vom 60er Jahre Hit „San Francisco“ über den Beatles-Song „Mull of Kintyre“ und den „Zillerthaler Hochzeitsmarsch“ bis zu italienischen Oldies wie „Mia bella Napoli“ reichte und damit so vielseitig war, wie es die Vorsitzende des Vereins, Anne Bidmon, bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste versprochen hatte.
Dirigent Heinz Küpper freute sich über ein Orchester voller Spiellaune: Dem charakteristischen Klang der Mandolinen und Mandolas standen Gitarren, Zither, Kontrabass und E-Piano zur Seite. „Für mich ist gemeinsames Musizieren eine soziale Errungenschaft“, sagt Küppers. „Vieles, was für das Zusammenleben wichtig ist, z.B. zu lernen, an einem Strang zu ziehen, die Interessen des Ganzen über die Einzelinteressen zu stellen, sich auf einen gemeinsamen Rhythmus einzulassen, sich Regeln zu geben und sie auch diszipliniert einzuhalten, ist auch das Fundament jedes Orchesters. Wir dürfen die Musik nicht mehr und mehr der Musikindustrie überlassen. Also ran an die Instrumente und selber spielen!“
Der Beifall gab ihm Recht. Die Freude sprang auch auf das Publikum über, und mancher im Kurpark summte und klatschte mit – z. B. beim Ohrwurm „Oh, wenn the Saints go marching in“. Dieser Gospelsong gefiel so gut, dass er sogar ein zweites Mal erklingen durfte – als Zugabe.  ush
                                                                           


 

 


 


 


 


 

   
 
 
      
   
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

                    

 
 


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